Dieser Liedtext berührt mich, weil er Jesus nicht nur als Inhalt des Glaubens, sondern als lebendiges Zentrum des Lebens beschreibt. Besonders stark empfinde ich das Bild des gemeinsamen Unterwegsseins: Wir stehen zusammen, getragen von seiner Gnade, ausgerichtet auf seinen Thron. Das erinnert mich daran, dass Nachfolge nie nur privat ist, sondern immer gemeinschaftlich und sichtbar. Jesus wird hier als der gezeigt, der Hoffnung schenkt, Orientierung gibt und uns ans Ziel bringt. Das nimmt mir den Druck, alles selbst leisten zu müssen, und schenkt mir Ruhe im Vertrauen auf ihn. Die Betonung von Dankbarkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Lied. Sie entsteht nicht aus perfekten Umständen, sondern aus der Erfahrung von Erlösung und Befreiung von Sünde. Besonders bewegt mich der Sendungsaspekt: Jesus sendet uns aus, Frieden zu verkünden und sein Licht in die Welt zu tragen. Das fordert mich heraus, meinen Glauben nicht für mich zu behalten, sondern ihn liebevoll weiterzugeben. Am Ende bleibt die Freude auf die Ewigkeit bei ihm – eine Hoffnung, die mein heutiges Leben prägt und ihm Sinn, Mut und Richtung gibt.
Weitere Bibelstellen: Johannes 3,16, Matthäus 28,19–20, Römer 8,1–2, Kolosser 1,13–14, Psalm 103,1–5, 2. Korinther 5,17–20, Epheser 2,4–9, Johannes 8,12