Der Liedtext berührt mich, weil er ein tiefes Vertrauen in Jesus ausdrückt, das keine Angst mehr vor Gottes Licht kennt. Oft ist Licht etwas Bedrohliches, weil es das sichtbar macht, was wir lieber verbergen würden. Doch hier wird deutlich: Weil Jesus uns hält und uns beim Namen kennt, dürfen wir ehrlich vor Gott stehen. Sein Licht ist kein kaltes Scheinwerferlicht, sondern ein heilendes Licht, das liebt, aufrichtet und verändert. Besonders stark empfinde ich die Aussage, dass nichts uns von ihm trennen kann. Das erinnert mich daran, dass meine Zugehörigkeit zu Jesus nicht von meiner Leistung abhängt, sondern von seinem Opfer. Wenn etwas in mir zerbricht, bleibt er dennoch der feste Grund. Das Licht Gottes korrigiert mich, aber nicht, um mich zu beschämen, sondern um mich neu auszurichten und in die Freiheit zu führen, die Jesus teuer erkauft hat. Hoffnung, Dankbarkeit und Frieden wachsen dort, wo ich mich bewusst in dieses Licht stelle. Der Text lädt mich ein, meinen Glauben nicht versteckt zu leben, sondern sichtbar, geprägt von der Liebe Jesu. In seinem Licht finde ich neue Kraft und den Mut, mein Leben ganz ihm anzuvertrauen.
Weitere Bibelstellen: Epheser 5,8–9, Psalm 36,10, 2. Korinther 3,17, Kolosser 1,13–14