Der Liedtext spricht mich als ein kraftvolles Glaubensbekenntnis an, das nicht von eigener Stärke, sondern von Jesu Nähe lebt. Besonders berührt mich die Spannung zwischen unserem begrenzten Sehen und Jesu treuem Festhalten an uns. Auch wenn mein Blick im Alltag oft von Sorgen oder Ablenkung gefangen ist, bleibt Jesus der, der mich nicht loslässt. Seine Gnade ist hier nicht Theorie, sondern tragender Grund: unverdient, stärkend und richtungsweisend. Das Bild der Hand, an der wir uns festhalten, erinnert mich daran, dass Nachfolge kein einsamer Weg ist. Jesus geht voran, und im Heiligen Geist sind wir mit ihm verbunden. Aus dieser Beziehung wächst Hoffnung, die nicht von Umständen abhängt. Das Öffnen des Herzens und das Tun des Guten sind keine Leistungen, sondern Antworten auf seine Liebe, die in uns brennt. Wenn seine Liebe in uns scheint, wird unser Leben selbst zu einem Zeugnis – nicht um uns zu zeigen, sondern um auf ihn hinzuweisen. Der Liedtext lädt mich ein, neu zu vertrauen, mich von Jesus aufrichten zu lassen und mein Leben bewusst in seinem Licht zu führen.
Weitere Bibelstellen: Psalm 73,23–24, Hebräer 10,23