Beim Lesen dieses Liedtextes berührt mich vor allem die klare, persönliche Ausrichtung auf Jesus als den festen Mittelpunkt des Lebens. Das Herz wird bewusst auf ihn eingestellt, nicht als religiöse Pflicht, sondern als Quelle von echtem Glück und wahrem Leben. Mich erinnert das daran, wie sehr mein eigener Alltag oft von Ablenkungen, Sorgen und eigener Kraft geprägt ist – und wie wohltuend es ist, immer wieder zu Jesus zurückzukehren. Der Text spricht ehrlich von Erschöpfung und Leere, aber bleibt dort nicht stehen, sondern bekennt Vertrauen: Jesus trägt, auch wenn ich selbst nichts mehr halten kann. Besonders stark ist für mich das Bild des „sicheren Grundes“. In einer unsicheren Welt ist Jesus nicht nur Helfer, sondern Fundament. Der Friede, von dem gesungen wird, ist kein oberflächliches Gefühl, sondern Heilung für die Seele. Vor seinem Angesicht darf ich sein, ohne Maske, ohne Leistung, und genau dort entsteht Hoffnung. Der Liedtext lädt mich ein, meine eigenen Wege loszulassen und Jesus mehr zu glauben als mir selbst. Er erinnert mich daran, dass wahre Erfüllung nicht im Suchen in dieser Welt liegt, sondern in der Beziehung zu dem, der mich befreit und in seinen ewigen Frieden führt.
Weitere Bibelstellen: Psalm 16,11, Johannes 14,6, Matthäus 11,28–30, Johannes 8,12, Psalm 62,6–7, Philipper 4,7, Jesaja 26,3, Römer 5,1