Der Liedtext beschreibt für mich einen mutigen und befreienden Weg ins Licht Jesu. Er spricht davon, die Wahrheit zu wählen und sich bewusst Gottes Gegenwart auszusetzen, auch dort, wo Schuld, Scham und Verletzungen sind. Besonders berührt mich, dass das Ich des Liedes nichts versteckt, sondern Jesus alles hinlegt: Versagen, Wunden, Angst. Genau darin erkenne ich das Evangelium wieder – dass wir vor Jesus nichts darstellen müssen, weil wir bereits angenommen sind. Das Licht, von dem hier die Rede ist, ist kein hartes Scheinwerferlicht, das entlarvt, sondern das heilende Licht der Gnade. Jesus teilt unsere Not, trägt unsere Last und schenkt unserem Leben neuen Sinn. Durch ihn lernen wir, wer wir wirklich sind: geliebte Kinder Gottes. Das Lied macht deutlich, dass Veränderung nicht aus eigener Leistung entsteht, sondern aus dem Wirken seines Wortes und seiner Liebe. Schritt für Schritt wird das Herz neu, nicht über Nacht, sondern in einer Beziehung. Besonders stark ist der Fokus auf die Gnade: Allein durch sie stehen wir im Licht, allein durch sie gehören wir zu Jesus. Dieses Bekenntnis will sichtbar werden, nicht verborgen im Dunkeln, sondern als Zeugnis dafür, dass Gott befreit und Leben verwandelt.
Weitere Bibelstellen: Johannes 8,12, Johannes 3,20–21, Römer 8,1, 2. Korinther 5,17, Epheser 2,8–9, Psalm 27,1, 1. Johannes 1,7, Galater 5,1