Der Liedtext berührt mich, weil er Jesus nicht als ferne Idee beschreibt, sondern als gegenwärtige Wirklichkeit mitten im Leben. Ich spüre darin dieses bewusste Stehenbleiben vor Gott: ein Moment des Ausrichtens, in dem mein Blick von mir selbst weg auf Christus gelenkt wird. Besonders bewegt mich der Gedanke, dass Gott in Jesus sein Herz öffnet – nicht für die Starken, sondern für verlorene Seelen in dunkler Zeit. Das gibt mir Hoffnung, weil ich mich selbst oft unvollständig und suchend erlebe. Das Lied erinnert mich daran, dass ich getragen bin, nicht aus eigener Kraft, sondern durch seine Liebe. Stark ist auch der Ruf, dieses Licht nicht für sich zu behalten. Glaube wird hier nicht klein oder privat gedacht, sondern als etwas, das sichtbar werden darf, ja soll. Jesus wirkt in uns durch seinen Geist, heilt Zerbrochenes und führt Schritt für Schritt auf den Weg des Lebens. Das schenkt mir Mut, Verantwortung anzunehmen und gleichzeitig loszulassen. Ich darf gehen, zweifeln, hoffen – aber nie allein. Denn wo ich gehe, geht Christus mit mir, und sein Licht darf durch mein Leben in diese Welt scheinen.
Weitere Bibelstellen: Epheser 5,8–9