Der Liedtext lädt dazu ein, neu über Gottes Zusage nachzudenken, dass er wirklich in unsere Welt hinein spricht und alles neu macht. Aus christlicher Sicht klingt darin die tiefe Sehnsucht nach Erneuerung an – nicht nur äußerlich, sondern im Herzen. Wenn Jesus sagt: „Ich mache alles neu“, dann erinnert er uns daran, dass seine Gegenwart mitten in unsere Zweifel, unsere Unklarheit und unsere Schwachheit hineinkommt. Persönlich bewegt mich daran, dass Gott nicht nur Veränderungen fordert, sondern sie selbst wirkt. Der Text beschreibt dieses Vertrauen sehr ehrlich: Zweifel tauchen auf, aber das Ziel bleibt Jesus – der Herr der Herrlichkeit.
Gleichzeitig zeigt das Lied eine Haltung des Wartens und Bereitseins. Diese Haltung ist zutiefst biblisch – Gottes Treue trägt auch dann, wenn unsere eigene Kraft begrenzt ist. Mich berührt besonders, wie stark hier Gottes Nähe betont wird: Er lässt uns nicht allein, er befreit, er erneuert, er führt voran. Das ist ein Evangelium des Trostes und der Hoffnung. Wer so singt, spricht ein Bekenntnis aus: Die Zukunft liegt nicht in unserer Hand, sondern in der Treue Jesu. Und genau deshalb dürfen wir voller Zuversicht leben.
Weitere Bibelstellen: Offenbarung 21,5; Jesaja 43,19; Psalm 46,2; Johannes 14,1–3; 2. Korinther 5,17; Hebräer 10,23